Innovatives Mobilitätspaket am Luzerner Kantonsspital

Das Luzerner Kantonsspital (LUKS) hat zusammen mit dem Verkehrsbund Luzern (VVL) und der Stadt Luzern ein umfassendes Mobilitätspaket erarbeitet, um die angespannte Verkehrssituation zu entschärfen. In dieser Zusammenarbeit sind Massnahmen entstanden, welche sämtliche Aspekte der Mobilität berücksichtigen.

Täglich besuchen bis zu 1'000 Patienten, Angehörige, Lieferanten und Partner das LUKS Luzern. Rund 4'500 Mitarbeitende gewährleisten alleine am Standort Luzern die medizinische Versorgung der Bevölkerung während Tag und Nacht. Der Berufsverkehr und die begrenzten Parkplätze auf dem Areal des LUKS sind Realität. Ein Bündel von Massnahmen soll nun Verbessrung bringen.

Gemeinsame Lösung

Eine Arbeitsgruppe bestehend aus Vertretern des LUKS, des VVL und der Stadt Luzern hat in den letzten Monaten ein Massnahmenpaket erarbeitet, welches sämtliche Aspekte der Mobilität berücksichtigt. Diese Massnahmen sollen schrittweise entscheidende Verbesserung für die Verkehrssituation rund um das LUKS am Standort Luzern bringen. Ziele sind unter anderem die bessere Erreichbarkeit des Spitals mit dem öffentlichen Verkehr (öV) sowie die Entlastung der Parkieranlagen und des Areals.

Einführung Job-Abo

Im Rahmen des Mobilitätspakets wird für die Mitarbeitenden des LUKS ein Anreiz geschaffen, auf den öV umzusteigen. Ab 1. April 2015 profitieren alle Mitarbeitenden der LUKS-Standorte, Luzern, Sursee und Wolhusen vom Passpartout Job-Abo. Das LUKS beteiligt sich mit bis zu 500.- Franken an den öV-Abos der Mitarbeitenden. Die Höhe des Beitrags ist abhängig vom Arbeitspensum. Das Mobilitätspaket beinhaltet ebenfalls Anpassungen bei der Parkplatzbewirtschaftung. So werden unter anderem am LUKS Luzern die seit längerer Zeit unveränderten Parktarife für die Mitarbeiter des LUKS per 1. Mai 2015 erhöht und die Richtlinien für die Erteilung von Parkier-Sonderbewilligung überarbeitet.